Atem & Angst

Ängste werden immer von Körpersymptomen wie Herzrasen, Zittern, Schwindel, Schweissausbrüchen, zugeschnürter Kehle, Durchfall usw. begleitet. Sie gehen meist mit hoher muskulärer Spannung einher. Angst macht eng. Wenn ich Angst habe, halte ich den Atem an. Ich kann mich nicht mehr konzentrieren.

Die Atemtherapie hilft die um die Angst kreisenden Gedanken in die Realität zu führen und körperliche Symptome zu überwinden. Die Persönlichkeit wird gestärkt, Muskelverspannungen gelöst und das innere Gleichgewicht wieder hergestellt.
Atemrhythmus und Atemtiefe regulieren sich. Vertrauen und Gelassenheit wird damit gefördert.

Bei leichten bis mittelschweren Angsterkrankungen zeigt sich meist bald eine Linderung der Symptome. Bei schweren Störungen ist eine enge Zusammenarbeit mit dem Arzt oder mit dem Psychotherapeuten erwünscht.

Indikationen:

  • Ungünstige Atemgewohnheiten wie Atem anhalten, Hochatem oder eine paradoxe Zwerchfellatmung
  • Akute und chronische Hyperventilation
  • Atemnot
  • Prüfungsangst
  • Angst vor einer Geburt
  • Angst vor Zahnarztbesuch
  • Allgemeine Lebensängste
  • Krebserkrankungen
  • Panikstörungen